Hardheim

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Hardheim ist eine Gemeinde am nordöstlichen Rand des Neckar-Odenwald-Kreises in Baden-Württemberg.

Hardheim liegt in der Mitte des Erftals, das durch die Erfa in das Bauland geschnitten wird. Hardheim wird durch die Bundesstraße 27 geteilt. Das Gemeindegebiet liegt teilweise im Naturpark Neckartal-Odenwald. Hardheim grenzt im Uhrzeigersinn im Norden und Nordosten an Külsheim, im Osten an Königheim, im Süden an Ahorn (alle Main-Tauber-Kreis), im äußersten Südwesten trifft das Gemeindegebiet auf Rosenberg, im Westen grenzt Hardheim an Höpfingen sowie Walldürn (alle drei Neckar-Odenwald-Kreis) und im Nordwesten hat Hardheim auch eine gemeinsame Grenze mit dem in Bayern gelegenen Eichenbühl (Landkreis Miltenberg).

Die erste Besiedlung des heutigen Gemeindegebiets erfolgte vor der Zeitenwende wahrscheinlich durch die Kelten; hierauf deutet eine Keltenschanze im Ortsteil Gerichtstetten hin. Der Limes verläuft nur wenige Kilometer westlich an Hardheim vorbei. Hieran erkennt man, dass Hardheim knapp außerhalb der Grenzen des Römischen Reichs gelegen haben muss. Nach dem Rückzug der Römer aus dem Bauland waren es die Alamannen, die diese Gegend besiedelten, später die Franken.

Hardheim wird um 1100 als „Hartheim“ genannt, von hart, Weidewald. Die angeblich erstmalige Erwähnung Hardheims 996 in einer Urkunde von Kaiser Otto III. ist eine Fälschung. Dass Adlige in Hardheim lebten, zeigt eine Urkunde von Henricus von Hartheim aus dem Jahre 1197. Im Jahre 1256 wurde die Pfarrei Hardheim erstmals urkundlich erwähnt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Das Ortsbild wird geprägt vom „Erftaldom“, der katholischen Kirche St. Alban. Der Grundstein für dieses Bauwerk wurde am 12. Juli 1891 gelegt, Weihung der Kirche war Weihnachten 1894. Sie ersetzte eine Kirche gotischen Baustils, in der am 20. November 1888 der letzte Gottesdienst gehalten wurde, da sie einsturzgefährdet war.
  • Der Schlossplatz wird umgeben von dem Hardheimer Schloss, das heute als Rathaus dient, und der Erftalhalle, einer früheren Zehntscheune, die heute unter anderem als Veranstaltungsraum genutzt wird.
  • Der Ortskern wird zusätzlich vom sogenannten „Erfapark“, einem Gebäudekomplex mit verschiedenen Geschäften und Wohnungen, sowie dem Walter-Hohmann-Schulzentrum gebildet. Auf der Walter-Hohmann-Anhöhe steht seit 2012 im Andenken an den berühmten Sohn der Stadt ein Modell der Ariane-5-Rakete im Maßstab 1:4.
  • Am südlichen Rande des Ortskerns steht außerdem der „Steinerne Turm“, ein ehemaliger Bergfried, der von einer der ältesten Hardheimer Burg, Untere Burg genannt, nach deren Zerstörung übrigblieb.
  • An der Bundesstraße 27 in Richtung Höpfingen befindet sich die Hardheim.

Museen und kulturelle Einrichtungen

  • Erfatal-Museum in den Dachgeschossen der Erftalhalle
  • Gemeinde-Bücherei in der Grundschule
  • Katholische öffentliche Bücherei im Pfarrheim

Theater

Regelmäßige Veranstaltungen

Jahrmärkte/Volksfeste:

  • Josefs-Markt (Mitte März)
  • Sommerfest (Mitte Juni)
  • Wendelinus-Markt (historischer Markt, Mitte Oktober)
  • Weihnachtsmarkt (erstes Adventwochenende)