Die Nordsee

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Die Nordsee ist ein Teil des Atlantischen Ozeans. Es ist ein Schelfmeer und liegt im nordwestlichen Europa. Bis auf die Meerengen beim Ärmelkanal und beim Skagerrak ist sie auf drei Seiten von Land begrenzt und öffnet sich trichterförmig zum nordöstlichen Atlantik. In einem 150-Kilometer-Bereich an der Küste leben rund 80 Millionen Menschen.

An den Küsten werden sowohl die Strände als auch die Küstengewässer touristisch genutzt. Touristisch besonders erschlossen sind dabei die belgische, niederländische, deutsche und dänische Küste. In Großbritannien gibt es einzelne Touristenorte an der Nordseeküste. Der Küstentourismus konzentriert sich in England auf die Kanalküste.

Windsurfen und Segeln sind wegen des immer vorhandenen Windes beliebte Wassersportarten. Die Nordsee gilt wegen der starken Gezeiten und der vielen Flachwassergebiete in Küstennähe als wesentlich schwieriger zu segelndes Gebiet als Ostsee oder Mittelmeer, so dass hier weit weniger Segler unterwegs sind als an den anderen Küsten.

Das Wattwandern an den nordfriesischen Inseln und Halligen, den dänischen und ostfriesischen Inseln, aber auch Angeln und Sporttauchen, beispielsweise das Wracktauchen bei Scapa Flow, ist möglich.

Die besonderen klimatischen Bedingungen an z. B. der deutschen Nordseeküste gelten als gesundheitsfördernd. Bereits im 19. Jahrhundert nutzten Reisende ihren Aufenthalt an der Küste als Kur-Urlaub. Die günstigen Klimafaktoren von Luft, Temperatur, Wasser, Wind und Sonnenstrahlung aktivieren Abwehrkräfte und Kreislauf, stärken das Immunsystem und wirken heilend insbesondere auf Haut und Atemwege. Im Sinne der Thalasso-Therapie werden neben den klimatischen Gegebenheiten dabei zur Kuranwendung auch Meerwasser, Schlick, Sole, Algen und Meersalz als Heilmittel genutzt.